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Todesstrafe gefordert
Im Prozess gegen fünf Oppositionelle in Iran hat die Staatsanwaltschaft am Montag die Todesstrafe für die Angeklagten gefordert. Die fünf waren vergangenen Monat bei Protesten gegen den Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad verhaftet worden. sueddeutsche.de Teheran - Im Prozess gegen fünf Oppositionelle in Iran hat die Staatsanwaltschaft am Montag die Todesstrafe für die Angeklagten gefordert. Die fünf waren vergangenen Monat bei Protesten gegen den Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad verhaftet worden. Nach Angaben iranischer Medien sollen die Angeklagten Verbindungen zur Exil-Oppositionsgruppe Volksmudschaheddin haben. Ihnen wird "Gottesfeindlichkeit" vorgeworfen, was in Iran mit der Todesstrafe geahndet wird. Der Prozess findet vor dem Revolutionsgericht statt, das für Vergehen gegen die nationale Sicherheit zuständig ist. Die Volksmudschaheddin gelten in Iran als Terrorgruppe, die für eine Reihe von Anschlägen auf Politiker verantwortlich gemacht wird. Die Europäische Union hat die Bewegung dagegen nach einem entsprechenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg im Dezember 2008 von ihrer Terrorliste gestrichen. dpa |
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