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Erneut Reformpolitiker verurteilt
Moussavi-Vertrauter Farahani muss für sechs Jahre ins Gefängnis derStandard.at Teheran - Im Iran ist erneut ein Reformpolitiker zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Mohsen Safaie Farahani müsse für sechs Jahre ins Gefängnis, berichteten am Sonntag übereinstimmend Internetseiten der Opposition. Der Ex-Abgeordnete ist ein Vertrauter von Oppositionsführer Mir-Hossein Moussavi. Er war zusammen mit anderen Reformpolitikern und Journalisten nach der umstrittenen Präsidentenwahl vom 12. Juni festgenommen worden. "In der vergangenen Nacht wurde er informiert, dass er zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt wurde", berichteten die Internetseiten Kaleme.org und Parlemannews.ir übereinstimmend über Farahani. Über die ihm zur Last gelegten Vorwürfe machten sie keine Angaben. Das Mitglied der Reform-Partei IIPF saß zwischen 2000 und 2004 als Abgeordneter im iranischen Parlament und stand zwischen 1998 und 2002 dem iranischen Fußballverband vor. Massenprozess Die Proteste nach der Präsidentschaftswahl vom 12. Juni hatten den Iran in die schwerste innenpolitische Krise seit Gründung der Islamischen Republik vor 30 Jahren gestürzt. Dutzende Menschen wurden bei den Unruhen getötet, mehr als 4.000 Regierungskritiker festgenommen. Die Opposition wirft Präsident Mahmud Ahmadinejad Wahlfälschung vor. |
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