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Journalisten und Blogger fliehen aus dem Iran. Spenden Sie für die iranischen Flüchtlinge!
Rund 50 Journalisten und Blogger mussten aus dem Iran fliehen, um der unerbittlichen Verfolgung zu entgehen.
Über 100 Medienschaffende wurden seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl am 12. Juni 2009 festgenommen. Fast 30 sitzen immer noch im Gefängnis. Rund 50 Journalisten und Blogger mussten aus dem Iran fliehen, um der unerbittlichen Verfolgung zu entgehen. Ein Großteil der bedrohten Journalisten und Blogger flüchten mit der Unterstützung von Schmugglern und setzen sich so großer Gefahr aus. In den Ländern, in denen sie zunächst Zuflucht suchen – in der Türkei, dem Irak und sogar in Afghanistan – werden sie ebenfalls schikaniert und stehen unter polizeilicher Beobachtung. Um internationale Unterstützung zu erhalten, müssen sich die Flüchtlinge so schnell wie möglich beim UNHCR (dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen) registrieren. Die Bearbeitung durch das UNHCR ist jedoch extrem langsam und kann bis zu drei Jahre in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit übernimmt das UNHCR keinerlei Sicherheitsgarantien und gewährleistet keine medizinische oder materielle Unterstützung. Das Internationale Sekretariat von Reporter ohne Grenzen hat eine Visa-Kampagne in Europa gestartet und sich für 20 Journalisten und Blogger bei Behörden in verschiedenen europäischen Ländern eingesetzt. Reporter ohne Grenzen unterstützt die Geflohenen finanziell und hat daher einen weltweiten Spendenaufruf gestartet. Reporter ohne Grenzen e.V. |
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