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2010.01.30

Oppositionsführer kritisieren Hinrichtungen

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Die Staatsmacht wolle "ein Klima der Angst" erzeugen, um die Menschen von der Teilnahme an der Kundgebung zum Jahrestag der Islamischen Revolution am 11. Februar abzuhalten, hieß es auf der von Karubi betriebenen Internetseite "Sahamnews".

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Teheran. Im Iran haben die Oppositionsführer Mir-Hossein Mussawi und Mehdi Karubi die erste Hinrichtung von zwei Oppositionellen seit dem Beginn der Proteste im Sommer scharf kritisiert. Damit wolle die Staatsmacht "ein Klima der Angst" erzeugen, um die Menschen von der Teilnahme an der Kundgebung zum Jahrestag der Islamischen Revolution am 11. Februar abzuhalten, hieß es auf der von Karubi betriebenen Internetseite "Sahamnews".

Mussawi und Karubi riefen die Bevölkerung auf, sich dennoch "massiv" an der Kundgebung zu beteiligen. Überdies müsse die derzeitige Situation der Häftlinge den Gesetzen entsprechend überprüft werden.

Demonstrationen der Opposition sind im Iran verboten. Daher schließen sich die Regierungskritiker offiziellen Kundgebungen an, um ihre Proteste öffentlich fortsetzen zu können. Seit der umstrittenen Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Juni vergangenen Jahres gehen im Iran immer wieder Regierungskritiker auf die Straße, zuletzt während des schiitischen Aschura-Festes Ende Dezember.

Die beiden am Donnerstag hingerichteten Männer waren die ersten Anhänger der Opposition, die seit Beginn der regierungskritischen Proteste im Iran hingerichtet wurden. Sie waren im Oktober als "Feinde Gottes" zum Tode verurteilt worden. (afp)

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