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2010.06.24

Infostand zum Thema "Folterstaat Iran" am 26. Juni, 10 - 15 h Willi-Brandt-Platz

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Nach den Protesten wurden mehr als 5.000 Menschen festgenommen. Viele der Gefangenen werden in Haft gefoltert, um Geständnisse von ihnen zu erzwingen, einige sind gestorben.

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Infostand von Amnesty International zum Thema "Folterstaat Iran"
am 26. Juni, 10 - 15 h
Willi-Brandt-Platz (Kugelbrunnen)


Am 12. Juni 2009 fanden in Iran allgemeine Wahlen statt. Die Mehrheit hatte offensichtlich gegen Amtsinhaber Präsident Mahmoud Ahmadinedschad votiert; der aber erklärte sich zum Sieger. Hunderttausende Iranerinnen und Iraner zogen daraufhin auf die Straße, um gegen die umstrittenen Präsidentschaftswahlen zu demonstrieren. Es folgten einige der blutigsten Wochen in Iran seit langem.

Nach den Protesten wurden mehr als 5.000 Menschen festgenommen. Viele der Gefangenen werden in Haft gefoltert, um Geständnisse von ihnen zu erzwingen, einige sind gestorben.

Das iranische Kulturzentrum Rahaward e. V. kooperiert bei dieser Aktion mit Amnesty International.

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