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Konflikt zwischen Iran und USAIranischer Präsident Ahmadinedschad: "Von Mann zu Mann" sprechen Er lässt keine Provokation aus: Der iranische Präsident Ahmadinedschad hat seinen US-Amtskollegen Barack Obama zu einem TV-Duell aufgerufen. Er wolle mit ihm "von Mann zu Mann" über "die Fragen der Welt" sprechen. Iranischer Präsident Ahmadinedschad: "Von Mann zu Mann" sprechen Er lässt keine Provokation aus: Der iranische Präsident Ahmadinedschad hat seinen US-Amtskollegen Barack Obama zu einem TV-Duell aufgerufen. Er wolle mit ihm "von Mann zu Mann" über "die Fragen der Welt" sprechen. Für die neuen Sanktionen gegen Iran hatte Ahmadinedschad nur Spott über. Teheran - Dieses Angebot dürfte in Washington kaum Anklang finden: Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat seinen US-Amtskollegen Barack Obama zu einem TV-Duell herausgefordert. Er wolle sich "von Angesicht zu Angesicht und von Mann zu Mann" mit Obama zusammenzusetzen und öffentlich über "die Fragen der Welt" diskutieren, erklärte Ahmadinedschad im iranischen Staatsfernsehen. Dabei werde sich herausstellen, wessen Lösungen die besseren seien. Sogar einen Terminvorschlag hat er schon parat: Der iranische Präsident schlug vor, das TV-Duell während seines New York-Aufenthalts anlässlich der Uno-Vollversammlung im September abzuhalten. Große Hoffnungen auf den öffentlichen Schlagabtausch mit Obama sollte sich Ahmadinedschad jedoch nicht machen. Er hatte in der Vergangenheit wiederholt TV-Duelle mit amerikanischen Präsidenten vorgeschlagen, welche von Seiten der USA stets abgelehnt wurden. Konfliktpotenzial für ein Streitgespräch wäre zur Genüge vorhanden: Iran und die USA streiten sich über das Atomprogramm Teherans. Während Washington Iran vorwirft, nach Nuklearwaffen zu streben, beharrt die Regierung in Teheran darauf, das Atomprogramm diene allein zivilen Zwecken. Seine TV-Ansprache in der Heimat nutzte Ahmadinedschad auch zu Provokationen im Streit über das Atomprogramm. Erst kürzlich beschloss die Uno erneut Sanktionen gegen Iran. "Wie viele Resolutionen wurden bislang verabschiedet? Vier? Verabschiedet so viele wie ihr wollt, macht die 4.000 voll", spottete Ahmadinedschad. Der UN-Sicherheitsrat hatte im Juni auf erheblichen Druck der USA die bestehenden Sanktionen gegen Iran verschärft. Washington verschärfte in den vergangenen Wochen den Ton gegen Teheran. US-Admiral Mike Mullen erklärte kürzlich im US-Fernsehen verraten, das US-Militär besitze einen Angriffsplan gegen Iran. Mullan sagte, er halte eine Invasion zwar für eine schlechte Idee, für den Fall der Fälle sei man jedoch gerüstet. adg/AFP/apn |
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